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Pressemitteilung

26.10.2017

Europäische Fischerei- und Küstengemeinden unterzeichnen gemeinsame Erklärung

Am Montag, den 23. Oktober 2017, trafen sich Vertreter verschiedener europäischer Fischereigemeinden im spanischen Santiago de Compostela, um eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen. Darin fordern sie die EU-Entscheidungsträger auf, die Zukunft der europäischen Fischerei- und Küstengemeinden und ihrer Industrie bei den Brexit-Verhandlungen zu verteidigen. Neben Vertretern aus Deutschland nahmen auch Vertreter aus Spanien, Dänemark, den Niederlanden, Irland und Belgien an der Veranstaltung teil.

Der Hochseefischer - Ausgabe 02/2017

20.10.2017

Erfolge bei der Nachhaltigkeit - Auswirkungen des Brexit auf die Hochseefischerei

In seinem Grußwort geht der Präsident des Deutschen Fischerei-Verbandes, Holger Ortel, auf die Erfolge bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Fischbestände in Europa sowie die möglichen Auswirkungen eines harten BREXIT auf die deutsche Hochseefischerei ein. Zu-dem wird über den Besuch des Kanzleramtsminister Peter Altmaier beim Fischverarbei-tungswerk Euro-Baltic in Sassnitz/Mukran berichtet. Die Europäische Fischerei Allianz (European Fisheries Alliance - EUFA) vertritt die Interessen der deutschen Hochseefischerei bei den BREXIT-Verhandlungen. Über ihre Arbeit wird ebenfalls berichtet. Es gibt einen kurzen Bericht darüber, dass das erste der beiden neuen Schiffe der Deutschen Fischfang Union (DFFU) fertiggestellt wurde und zu seiner ersten Fangreise in norwegische Gewässer ausgelaufen ist. Das Gesicht der Hochseefischerei in dieser Ausgabe ist der Europa-abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments Werner Kuhn (CDU).

Peter Altmaier im Fischverarbeitungswerk

07.09.2017

Bundeskanzleramtsminister zu Besuch bei der Euro-Baltic Fischverarbeitungs GmbH in Sassnitz/Mukran

Auf Einladung der Geschäftsleitung von Euro-Baltic besuchte am heutigen Abend der Kanzleramtsminister Peter Altmaier, begleitet von Holger Kliewe, Mitglied des Mecklenburg-Vorpommerschen Landrates sowie Norbert Thomas, Stadtpräsident von Sassnitz, das Fischverarbeitungswerk in Sassnitz/Mukran.

Bei dem Besuch informierte sich der Kanzleramtsminister über die möglichen Auswirkun-gen des Brexit auf die Rohwarenbereitstellung für das Fischverarbeitungswerk. Durch den Geschäftsführer, Dr. Uwe Richter, wurde das mögliche Szenario für Euro-Baltic im Falle eines harten Brexit dargestellt, welches im schlimmsten Fall die Schließung des Fisch-werkes nach sich ziehen könnte. Zudem hätte ein harter Brexit wirtschaftlich negative Auswirkungen auf die Deutsche Hochseefischerei, sollten die Briten zukünftig keinen Zugang zu britischen Gewässern mehr gewähren.

Pressemitteilung

21.08.2017

NC 100 „Cuxhaven“ zur ersten Fangreise ausgelaufen

Am Sonnabend lief die NC „Cuxhaven“ zu seiner ersten Fangreise aus. Der Trawler ist der erste von zwei Neubauten, welche die Deutsche Fischfang Union (DFFU) in Cuxhaven in Auftrag gegeben hat.
Das Schiff war am 15. August von der norwegischen Myklebust Werft in Ålesund an die DFFU übergeben worden. Am Sonnabend begann dann die erste Reise, bei der das Schiff in norwegischen Gewässern auf Kabeljaufang gehen wird. Dabei steht neben der Fischerei die technische Erprobung des neuen Trawlers im Mittelpunkt. Neben Kabeljau werden zudem geringe Beifänge an Schellfisch und Seelachs erwartet.

Die Europäische Fischerei-Allianz nimmt Fahrt auf

15.08.2017

EUFA kämpft für langfristige Nach-Brexit-Vereinbarung

Die Europäische Fischerei-Allianz (European Fisheries Alliance - EUFA) ist eine Koalition der europäischen Fischereiflotten, welche die Interessen der Fischereiflotten in den neun Mitgliedstaaten der EU vertritt, die traditionell in den Gewässern der britischen Wirt-schaftszone fischen. Die EUFA vertritt insgesamt über 18.000 Fischer und 3.500 Schiffe, die alle direkt vom Brexit betroffen sind.
Die Europäische Fischerei-Allianz wird die Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, die derzeit in Brüssel stattfinden, genau verfolgen. Aktuelle Entwicklungen kann man auf der Webseite der EUFA nachlesen. Ziel der EUFA ist es, eine langfristige Vereinbarung für die Zeit nach dem Brexit zu treffen, die allen Vorteile bietet: Der europäischen und die britischen Industrie und den-jenigen, die sich um die Nachhaltigkeit unserer kollektiven Fischbestände bemühen. Dabei wird ein langfristiger Deal angestrebt, der den gegenseitigen Zugang zu den traditionellen Fischereigebieten aufrechterhält, die derzeitige Verteilung der TAC und Quoten sichert und ein klares, langfristiges Rahmenprogramm für das Fischereimanagement bietet.

Mitgliederversammlung des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes

27.06.2017

DHV tagt auf dem Deutschen Fischereitag

Am 27. Juni 2017 fand in Bonn im Rahmen des Deutschen Fischereitages die Mitglieder-versammlung des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes statt. Neben den Mitgliedern konnten in diesem Jahr auch Gäste aus Holland bei der Versammlung begrüßt werden. Auf der Versammlung wurden der Vorsitzende und der Stellvertreter des Deutschen Hochsee-fischerei-Verbandes gewählt. Bei beiden gab es keine Veränderungen: Alter und neuer Vorsitzender bleibt Dr. Uwe Richter und Stellvertreter ist wie bisher Haraldur Gretarsson.

Im Anschluss an den internen Teil wurden mit Vertretern des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die möglichen Auswirkungen eines harten Brexit auf die deutsche Hochseefischerei diskutiert. Der Abteilungsleiter der Abteilung für EU-Politik, Internationale Zusammenarbeit und Fischerei im BMEL, MinDir Dr. German Jeub, informierte die deutsche Hochseefischerei über den derzeitigen Stand der Vorbereitungen der Brexit-Verhandlungen seitens der EU und der Bundesrepublik. Die Vertreter des BMEL sagten der Hochsee-fischerei im Namen der Bundesregierung Unterstützung bei den Brexit-Verhandlungen zu.

Der Hochseefischer - Ausgabe 01/2017

29.03.2017

Erste Ausgabe des kostenlosen E-Mail-Newsletters "Der Hochseefischer" 2017 erschienen

In der ersten Ausgabe des Newsletters 2017 stehen der BREXIT und seine Auswirkungen auf die Deutsche Hochseefischerei im Mittelpunkt. Darauf geht u.a. der Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hermann Onko Aeikens, in seinem Grußwort kurz ein. Dr. Uwe Richter beschreibt im Jahresbericht ebenfalls die Sorgen des Verbandes bezüglich des BREXIT und das zweite Parlamentarische Frühstück fand unter dem Titel "Europa vor dem BREXIT" statt. Weiterhin wird in der aktuellen Ausgabe des Newsletters über den Beginn der Frühjahrsheringssaison in der Ostsee sowie über die Erfolge bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Gewässer berichtet. Der Kapitän des Hochseetrawlers ROS 777 "Mark", Johannes Hritz, ist in dieser Ausgabe das Gesicht der Hochseefischerei.

Europa vor dem Brexit

21.03.2017

Das zweite Parlamentarische Frühstück des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes

Am 21. März 2017 fand unter dem Titel "Europa vor dem Brexit" das zweite Parlamentari-sche Frühstück des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes statt. Im Vordergrund standen dabei der geplante Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und dessen Auswirkungen auf die deutsche Hochseefischerei. Zu den Teilnehmern zählten zahl-reiche Mitglieder des Bundestages, der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann, ranghohe Mitarbeiter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie weitere Vertreter aus der Politik und Verwaltung.

Jahresbericht 2016

03.02.2017

2016 wieder ein Jahr mit guten Ergebnissen

Die Reedereien der deutschen Hochseefischerei beurteilen das vergangene Jahr bezogen auf die Wirtschaftlichen Ergebnisse wiederholt als gut. Die politische Entwicklung in Europa im Zusammenhang mit dem Brexit und deren mögliche Auswirkungen auf die Fischerei wird jedoch mit Besorgnis verfolgt. 2016 erfolgte die vollständige Implementierung des Rückwurf-verbotes für die pelagische Fischerei und partiell für die demersale Fischerei ohne wesent-liche Schwierigkeiten für die deutsche Hochseefischerei.

Der Hochseefischer - Ausgabe 04/2016

13.12.2016

Vierte Ausgabe des kostenlosen E-Mail-Newsletters "Der Hochseefischer" 2016 erschienen

Die letzte Ausgabe des Newsletters im Jahre 2016 beginnt mit einem Grußwort von Vivien Kudelka vom MSC. Mittlerweile sind ca. 73 Prozent der Anlandungen der deutschen Hoch-seefischerei in europäischen Gewässern MSC zertifiziert. Der BREXIT ist ein wichtiges Thema für die Hochseefischerei. Welche Auswirkungen dieser haben könnte, wird kurz beschrieben. Weiterhin wird über den aktuellen Stand der beiden Neubauvorhaben der DFFU berichtet und etwas zu den abgeschlossenen EU-Drittlandsverhandlungen zur Fest-setzung der Fangmöglichkeiten für EU-Fahrzeuge in Drittlandgewässern im kommenden Jahr gesagt. Eckhard Leu, Fischereibiologe am TI, ist in dieser Ausgabe das Gesicht der Hochseefischerei.

Der Hochseefischer - Ausgabe 03/2016

21.09.2016

Dritte Ausgabe des kostenlosen E-Mail-Newsletters "Der Hochseefischer" 2016 erschienen

Das Grußwort zur dritten Ausgabe des Newsletters hat Gerard van Balsfoort, Präsident der Pelagic Freezer-Trawler Association (PFA) verfasst. Darin geht es um die Vereinbarung, welche die PFA mit Greenpeace für die nächsten 10 Jahre getroffen hat. Es gibt einen kurzen Bericht zum Deutschen Fischereitag, der in diesem Jahr in Potsdam stattfand, und einen kurzen Rückblick auf die vergangene Rotbarschsaison in der Irmingersee bei Grön-land. Zudem gibt es eine Reaktion auf den Entwurf des Seefischereigesetzes. In der Rubrik Gesichter der Hochseefischerei gibt es in dieser Ausgabe ein Interview mit Kai-Arne Schmidt, Geschäftsführer der Kutterfisch-Zentrale GmbH.

Weltweit einmalige Zusammenarbeit

01.09.2016

PFA und Greenpeace unterzeichnen Absichtserklärung

Der europäische Fischereiverband Pelagic Freezer-trawler Association (PFA) - der auch vier pelagische Trawler der deutschen Hochseefischerei vertritt - und die Umweltschutz-organisation Greenpeace haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Man will sich zukünftig zusammen für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Fischerei einsetzen.

Hochseeflotte wird weiter modernisiert

28.06.2016

DFFU Cuxhaven lässt derzeit zwei neue Trawler bauen

Die Deutsche Fischfang Union (DFFU) lässt zurzeit zwei neue Hochseetrawler im Rolls-Royce-Entwurf unter der Regie der Myklebust Verft AS in Aalesund, Norwegen, bauen.
Auf der Crist-Werft in Gdynia, Polen, werden die Vorfertigung der Sektionen und die Rumpfmontage erfolgen. Die Arbeiten sind in vollem Gange.

Der Hochseefischer - Ausgabe 02/2016

11.05.2016

Zweite Ausgabe des kostenlosen E-Mail-Newsletters "Der Hochseefischer" 2016 erschienen

In der zweiten Ausgabe gibt es ein kurzes Grußwort vom Generalsekretär des Deutschen Fischerei-Verbandes, Dr. Peter Breckling, zur Kameraüberwachung auf Fischereifahr-zeugen. Vertreter des BMEL und der BLE besichtigten die "Maartje Theadora" in Ijmuden. Auch hier ging es um die Kameraüberwachung. Zudem wird ein kurzes Resümee zum ersten parlamentarischen Frühstück des Deutschen Hochseefischereiverbandes gezogen. Neu ist die Rubrik: Alle Trawler auf See, in der auch zukünftig gezeigt werden soll, wo die deutschen Hochseetrawler gerade im Einsatz sind. Samherji, eines der führenden islän-dischen Unternehmen, wird vorgestellt. Samherji ist Gesellschafter der Deutschen Fisch-fang Union Cuxhaven. In der Rubrik Gesichter der Hochseefischerei gibt es in dieser Ausgabe ein Interview mit Gerard van Balsfoort, Präsident der Pelagic Freezer-Trawler Association (PFA).

MSC Zertifizierung Hochseefischerei

29.04.2016

Fischerei auf Blauen Wittling MSC-zertifiziert

Die Deutsche Hochseefischerei ist dem Ziel, seine wichtigsten Fischereien im pelagischen und demersalen Sektor MSC zertifizieren zu lassen, ein großes Stück näher gekommen. Im Februar 2016 konnte die Fischerei auf Blauen Wittling zertifiziert werden. Deutschland hat in 2015 23.880 t dieser Fischart angelandet. Der Blaue Wittling wird ausschließlich für den menschlichen Konsum vermarktet.

Schiffsbesichtigung in Ijmuden

15.03.2016

Behördenvertreter des BMEL und der BLE besichtigen die ROS 171 "Maartje Theadora" in Ijmuden

Die Scheveningen Expertengruppe für Kontrolle hat Methoden evaluiert, um Discarden und Slipping zu erkennen und hat diese in Bezug auf ihre Wirksamkeit beurteilt. Dabei sind auch Fischereien, die nach Ansicht der Experten ein erhöhtes Regelkonformitäts-Risiko besitzen, identifiziert worden.

Parlamentarisches Frühstück

17.02.2016

Erstes "Parlamentarisches Frühstück" des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes - ein voller Erfolg

Am 17. Februar fand in der Berliner Parlamentarischen Gesellschaft das erste vom Deut-schen Hochseefischerei-Verband organisierte "Parlamentarische-Frühstück" statt.
Ziel war es, mit den fischereipolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen erstmals in Gedankenaustausch zu treten. Neben verschiedenen Mitgliedern des Bundestages waren alle fischereipolitischen Sprecher der Fraktionen anwesend. Für die CDU/CSU ist das Ingrid Pahlmann, für die SPD Johann Saathoff, für Bündnis 90/Die Grünen Friedrich Ostendorff und für Die Linke Dr. Kirsten Tackmann.

Der Hochseefischer - Ausgabe 01/2016

09.02.2016

Erste Ausgabe des kostenlosen E-Mail-Newsletters "Der Hochseefischer" 2016 erschienen

In der ersten Ausgabe gibt der Vorsitzende des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes
Dr. Uwe Richter ein kurzes Resümee zur vergangenen Saison. Sie finden zudem Informa-tionen zur diesjährigen Quotensituation in der Deutschen Hochseefischerei sowie über die wichtigen Drittlandsabkommen, die im letzten Jahr abgeschlossen wurden. Es wird kurz über die Kiellegung des ersten von zwei Neubauten der Deutschen Fischfang-Union berichtet. Zum derzeit diskutierten Verbot der Tiefseefischerei ab einer Tiefe von 800 Metern nimmt Kathryn Stack, Geschäftsführerin des EU-Verbandes Europêche, Stellung: "Ein Fangverbot für die Tiefsee wäre unverhältnismäßig und kontraproduktiv." Unter der Rubrik Gesichter der Hochseefischerei gibt es in dieser Ausgabe ein Interview mit Ulrike Rodust, Abgeordnete im Europäischen Parlament für die SPD in Schleswig-Holstein, über die Fischereiabkommen mit Nicht-EU-Ländern.

Jahresbericht 2015

14.01.2016

2015 mit guten wirtschaftlichen Ergebnissen

Schaut man auf die Fangergebnisse, war das vergangene Jahr für die Reedereien der Hochseefischerei sehr zufriedenstellend. Die politische Entwicklung und insbesondere die Einführung des Rückwurfverbotes seit dem 1. Januar 2015 bereitet der Branche allerdings nach wie vor Sorgen, weil die Implementierung ohne eine ausreichende Anpassung weiterer gesetzlicher Regelungen erfolgt.

In den Medien

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